Die Kastration von Max
Max ist (war?) ein sehr dominanter Rattenbock. Er hat den Käfig bis aufs Blut verteidigt. Ich habe das öfter zu spüren bekommen und meine anderen Böcke leider auch. Deshalb habe ich mich für eine Kastration entschlossen. Heute vormittag sind wir mit 672 Gramm zum Tierarzt gefahren und mit 645 Gramm wieder zu Hause angekommen. Max ist wieder wach, aber noch etwas benommen.
Hier kommt der linke Hoden zum Vorschein.

und wird herausgezogen. Der Hoden ist mit einem Fettstrang verbunden. In diesem sind die Samenstränge und andere Gefäße. Sollte ich mich hier verkehrt ausdrücken, bitte ich um Nachsicht, da ich kein TA bin.

Hier kann man sehr gut den Hoden mit Fettstrang erkennen.

So, der erste Hoden ist entfernt.

Nun kommt der zweite dran.

Der Fettstrang wird im unteren Bereich mit einem Faden abgeschnürt und dann abgeschnitten. Dieser Fettstrang ist aber auch sehr empfindlich und kann reißen. Nach der Hodenentfernung wurde die Wunde geklammert.

Das sind nun die Überreste von Max Hoden. Als 3-maliger Vater braucht er die nun auch nicht mehr und ich hoffe, das sich seine Aggressivität dadurch erledigt hat. Wenn es ihm morgen wieder gut geht, dann kann er wieder in die Bockgruppe zurück.

Max hatte am OP-Tag abends nichts besseres zu tun, als sich gleich von 2 Klammern zu befreien. Musste aber nicht wieder zum TA, weil die Wunde sehr gut aussah. Am nächsten Tag ist Max dann wieder zu den anderen gekommen. Nach kurzern Schnüffeleien bei Max haben sie ihn in Ruhe gelasssen. Am 12. 08. nochmal Kontrolle vom TA, zwecks Entfernung der Klammern. Es durfte noch eine Klammer entfernt werden, die anderen hatte Max schon selber beseitigt. Die Wunde ist sehr gut verheilt und Max ein Superschmuser geworden. In diesem Fall hat eine Kastration wirklich den gewünschten Erfolg gebracht.